Büchse II
Die höhere, aber schmalere Büchse wurde in gleicher Weise geöffnet.
In dieselbe waren eingelegt:
1. Elf Münzen, die 1855 eingelegt wurden, nämlich
• 1 Preuß. Thaler 1855,
• 1 Preuß. Zehnsilbergroschenstück vom Jahre 1802,
• 1 Preuß. Fünfsilbergroschenstück vom Jahre 1822,
• 1 Preuß. Zweieinhalbgroschenstück vom Jahre 1852,
• 1 Preuß. Einsilbergroschenstück vom Jahre 1851,
• 1 Preuß. Einhalbsilbergroschenstück vom Jahre 1851,
• 1 Sächs. Zweineugroschenstück vom Jahre 1852,
• 2 Preuß. Dreipfennigstücke vom Jahre 1854 und 1855,
• 1 Preuß. Zweipfennigstück vom Jahre 1848,
• 1 Preuß. Einpfennigstück vom Jahre 1855.
Münzen aus der Büchse
2. Fünfunddreißig Münzen, die 1855 in dem Turmknopfe gefunden und wieder eingelegt wurden:
• 1 Braunschweiger Mariengroschen vom Jahre 1551,
• vom Jahre 1592: eine noch nicht festgestellte Münze,
• vom Jahre 1624: ein Viermarienengroschenstück,
• vom Jahre 1628: eine noch nicht festgestellte Münze,
• vom Jahre 1630: ein halber Reichsort Braunschweig, Lüneburg, Silbermünze,
• vom Jahre 1633: ein Vierundzwanzigstel Reichsthaler, Halberstädter Silbermünze,
• vom Jahre 1636: eine Silbermünze des Sächs. Herzogs Johann Ernst. Unterschrift: „Gott bessere die Zeit und Leut“,
• vom Jahre 1649: eine kleine Silbermünze,
• vom Jahre 1650: eine kleine Silbermünze,
• vom Jahre 1650: eine kleine Silbermünze,
• vom Jahre 1651: zwei Vierundzwanzigstelthalerstücke, Brandenburg-Silbermünze,
• vom Jahre 1651: eine kleine Silbermünze,
• vom Jahre 1651: eine kleine Silbermünze,
• vom Jahre 1655: ein Vierundzwanzigstelthalerstück,
• vom Jahre 1673: ein Vierundzwanzigstelthalerstück, Magdeburgische Silbermünze,
• vom Jahre 1675: ein Vierundzwanzigstelthalerstück, Magdeburgische Silbermünze,
• vom Jahre 1676: ein Brandenburg, Dreipfennigstück,
• vom Jahre 1676: ein Dreigroschenstück, Hildesheimer Silbermünze,
• vom Jahre 1679: ein Vierundzwanzigstelthalerstücke, Brandenburg-Silbermünze,
• vom Jahre 1681: ein Mariengroschen,
• vom Jahre 1683: eine noch nicht festgestellte Münze,
• vom Jahre 1690: ein Eindrittelthalerstück, Bischöflich Osnabrücksche-Braunschweig, -Lünebg.-Silbermünze,
• vom Jahre 1691: ein Vierpfennigstück in Silber,
• vom Jahre 1692: ein Einzwölfthalerstück, Brandenburg-Silbermünze,
• vom Jahre 1692: ein desgleichen,.
(1)vom Jahre 1692: ein Einvierundzwanzigstelthalerstück , Hildesheimer Silbermünze,
(2) vom Jahre 1639: ein Sechsgroschenstück, Hildesheimer Silbermünze
(Umschrift von (1) (2) DAPACEMDOMI. IN. DIEB. NOSTRIS ),
• vom Jahre 1693: ein Einzwölfthalerstück, Brandenburg-Silbermünze,
• vom Jahre 1695: ein Einundzwanzistelthalerstück, Hildesheim-Silbermünze,
• vom Jahre 1697: ein Einundeinhalbpfennigstück,.
• vom Jahre 1771: ein Preuß. Einzwölfthalerstück,
• ohne Jahreszahl: ein Brandenburg-6 Groschenstück aus der Zeit des Kurfürsten Georg Wilhelm (1619-1640),
• ein Preuß. Dreipfennigstück vom Jahre 18.
3. Handschriftliche Aufzeichnungen vom Jahre 1652:
• anscheinend des Pastors Caspar Große ( PDF ),
• des Hans Schröder,
• des Jochen Flöter (geschrieben von dessen Sohn Carsten Flöter).
4. Handschriftliche Aufzeichnungen vom Jahre 1698:
• des Richters und Schöppen damaliger Zeit vom März 1698,
• Gedicht, eingelegt von B.Eleon. D.geb.H.,
• des Michael Plümecke vom 17.März 1698,
• des Schieferdeckers Heinrich Heinemann ( Original PDF ) und die Übersetzung vom 17.März 1698,
• des Pastors Johann Dietrich vom 17.März 1698,
• lateinische Werke mit den Lebensläufen ( PDF )und der Unterschrift der drei Ortslehrer Andreas Grabow, Joh.– Christ Riefenthal und Johann Heinrich Enger,
• ein lateinisches Verzeichnis und kurzer Lebenslauf der neun ersten evangelischen Pastoren von Langenweddingen, vom 17.März 1698,
• des Andreas Groß, vom 17.März 1698,.
• des Andreas Braune, vom 17.März 1698,.
• des Bartholmes Böttenstedt, vom 17.März 1698.
5. Handschriftliche Aufzeichnungen vom Jahre 1779:
• eine Sammelliste des Pfarrers Weinschenk vom 3.September 1779, für die Kostendeckung der Vergoldung des Turmknopfes (Ertrag: 18 Thaler. 23 Groschen).
• des Halbspänners Johann Daniel Plümecke, vom 5.Oktober 1779,
• des Johann Jacob Brose, vom 6. Oktober 1779,
• lateinische Mitteilung des Pastors Gottlob Lebrecht (PDF) Weinschenk über das Geschehene und Weiterführung der Reihe.
6. Handschriftliche Aufzeichnungen vom Jahre 1855:
• ortsgeschichtliche Mitteilungen von der Hand des Pastor Böckel, ( PDF ) vom 23.Oktober 1855,
• Sammellisten desselben für die Bibelgesellschaft und für den Turmknopf, vom 15.Oktober 1855,
• des Ortsvorsteher Peine, Verzeichnis der die Gemeindeämter bekleidenden Personen, vom 23. Oktober 1855