chon seit Dezember vorigen Jahres ist durch Einführung von Gasbeleuchtung sowohl für die Straßen unseres Ortes als auch für die einzelnen angeschlossenen Haushaltungen ein schönes, helles Licht beschafft und damit ein großer, neuzeitlicher Fortschritt angebahnt worden, der sich für verschiedene Hausfrauen auch in der Verwendung des Gases zu Kochzwecken wohltätig geltend macht.
Zur Zeit werden auch diejenigen Ortsstraßen, für die im Vorjahre die Gaszuführung noch nicht fertig gestellt werden konnte, durch Legung der Röhrenleitung mit Gaslicht versorgt.
Der Fußweg nach dem Bahnhofe, über dessen helle Beleuchtung wir uns schon seit Einführung der Gasbeleuchtung freuen konnten, wird dem Vernehmen nach nun auch eine Hochborde erhalten.
Damit wird auch ein von allen, die den Bahnhofsweg zu Fuß zurückzulegen hatten- und das ist die Mehrzahl unserer Ortsbewohner – bei Regen und Schmutzwetter seit Jahren schwer empfundener Übelstand zum Allgemeinen besten endlich beseitigt werden.
Die Aufstellung gewaltiger, das Straßenbild freilich nicht verschönernder, in der Hauptstraße des Ortes daher auch durch andere Befestigungsmittel ersetzter Holzmasten, zwischen denen jetzt auch die für Starkstromleitung erforderlichen starken Kupferdrähte gezogen werden, zeigt das bevorstehen einer weiteren Neuerung an.
Das Elektrizitätswerk Überlandzentrale „Börde“ e.V. m. b. H will, wie man hört, vom Juli des Jahres an auch den hiesigen Abnehmern, den für Licht- und Kraftzwecke erforderlichen Strom liefern.