Kriegserinnerungen

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Die Langenweddinger Gustav Zeise und Ernst Wiegel 1915
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1815


1896-97


1903


1915


Sonstiges


Langenweddingen-1927
Stahlhelmbund-Carl Meusels

Zwillinge


1933-45

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Zeitdokument


Jugendwehr (1915)

Dem Wanzlebener Kreisblatte entnehmen wir folgendes eingesandt, dass dem Inhalte nach sich auch in der Magdeburger Zeitung fand:

Langenweddingen. Jugendwehr. In vielen Orten des deutschen Vaterlandes entstanden bei Beginn und im Laufe des Krieges Jugendwehren. Den lebhaften Bemühungen des Herrn Rektors Schulz hierselbst ist es gelungen, nunmehr auch hier eine Jugendwehr ins Leben zu rufen. Dieselbe erhielt die Nummer 109.
Wir wünschen auch dieser jungen Mannschaft die besten Erfolge."
Diesen Wünschen rückhaltlos mich anschließend hoffe ich, dass diese Einrichtung, von der der hiesige Gemeinde-Jugendrat sich gern etwas früher hätte in Kenntnis setzen lassen, eine Dauernde werden und zur vollen Befriedigung aller Beteiligten sich entwickeln möge.


Eine Frage (1916)

Noch eine Frage, in jetziger Zeit eine Gewissensfrage: Sind aus unserer Gemeinde schon alle Goldstücke für die Reichsbank abgeliefert und (am bequemsten auf der Post) in Papiergeld umgewechselt? Wer`s bisher noch nicht getan hat, vielleicht weil ihm in unsicheren Kriegszeiten das Gold sicherer schien als Papier, der wird ja wohl jetzt bei dem unvergleichlichen Siegeslauf unserer Truppen solche Vorsicht nicht mehr für nötig halten. Je größer aber die Golddeckung unserer Reichsbank ist, desto besser kann sie für das Wirtschaftsleben unseres Vaterlandes sorgen und dadurch auch das Durchhalten bis zum endgültigen Siege erleichtern. Es ist in Deutschland noch eine Milliarde Gold im Umlauf. Heraus darum auch bei uns mit dem letzten Goldstück! Das ist auch ein Kriegsopfer, dass noch dazu keinen Pfennig kostet.

Quelle: " Der Hausfreund", Nr 1/2 Januar/Februar 1916, Seite 4/5, Ernst Moeller, Sup. AD. und Pfarrer in Langenweddingen


Ungewöhnliche Feldpost

Der Langenweddinger, Gustav Zeise , hat diese ungewöhnlichen Feldpostbriefe im Januar 1915
im Schützengraben in Frankreich verfasst.
Basis waren Birkenscheiben. Der Baum war ca. 8 Meter neben 
Gustav Zeise von der französischen Artillerie getroffen worden.
Gustav Zeise hat mindestens drei dieser Baumscheiben-Postkarten ange-
fertigt und irgendwie sind sie auch z.B. als Gruß zu Pfingsten 1915 in
Langenweddingen angekommen.

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1915
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1915

Zur Erinnerung an das Kriegsjahr 1915 Pommiers (Aisne)Pfingsten 1915
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Diese Birke wurde am 16.01.15 nachts ca. 8m von meiner Deckung entfernt, von einer Granate der französischen Artillerie zerschmettert. Laval, d.25.01.15 Gustav Zeise Gefr. d. Ldw. II R. Jäger,4

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Quelle: "Der Hausfreund", Nr.7 / 8, Juli / August 1911, Seite 39, Ernst Moeller, Sup. AD. und Pfarrer in Langenweddingen

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